LERNTHERAPIE

Dyskalkulie, LRS, Legasthenie und Leseschwäche...

Es gibt viele Bezeichnungen im Bereich der Lerntherapie. Dabei gehen die Meinungen auseinander, ob diese synonym verwandt werden können oder doch unterschiedlich aufzufassen sind. Ist „Dyskalkulie“ gleichbedeutend mit „Rechenschwäche“ oder „Rechenstörung“?

Letztendlich ist dieses aber auch nicht relevant, denn eines haben die Begriffe auf jeden Fall gemeinsam. Sie bedeuten, dass Ihr Kind grundlegende Schwierigkeiten in den Hauptfächern hat, und (anders als bei der Lerntherapie) eine Nachhilfe nicht ausreichend ist, Ihrem Kind die Unterstützung zu bieten, die es unbedingt benötigt.

Auch im Sport wird erst trainiert, bevor es auf den Platz hinaus zum großen Spiel geht!

Lerntherapie biete ich unabhängig von der Klassenstufe in den Bereichen Deutsch, Mathematik und Englisch an. Mein Ziel ist, Ihrem Kind ein sicheres Fundament zu geben, auf welches es dann bei komplexeren Aufgabenstellungen und fortführenden Themen zuverlässig zugreifen kann.

  • Ohne eine sichere Rechtschreibung und Grammatik kann später auch ein Aufsatz nicht sauber geschrieben werden.
  • Ein fehlendes Zahlen- und Mengenverständnis erschwert beispielsweise das Lösen von Sachaufgaben und kann zu Schwierigkeiten in der Prozentrechnung führen.
Wie im Sport „trainieren“ wir gemeinsam die Technik, die beherrscht werden muss, um dann später im Spiel taktisch agieren zu können.
 

Es geht dabei nicht darum, Ihr Kind einfach ein Arbeitsblatt nach dem nächsten durcharbeiten zu lassen oder mit ihm gemeinsam die Hausaufgaben zu bearbeiten, sondern mein Ansatz ist es, abhängig vom Thema andere Wege gegen eine Lernschwäche zu beschreiten – sei es beispielsweise, sich spielerisch der Thematik zu nähern oder den Stoff aktiv zu „erleben“.

Ich verfolge einen integrativen Ansatz und kombiniere daher mein „Lerntraining“ gerne zusätzlich mit Methoden aus dem Lerncoaching, denn nach meiner Erfahrung geht es bei Lernschwierigkeiten nicht alleine nur um das Fachliche, sondern häufig bestehen darüber hinaus grundsätzliche Themen, wie z.B. Konzentrations- oder Motivationsprobleme. Gleichzeitig gilt es oft auch, wieder Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.

Was könnte Ziel der Lerntherapie sein?

  • Rechtschreibung verbessern und automatisieren
  • Flüssiges und sinnentnehmendes Lesen fördern
  • Sicherheit in den vier Grundrechenarten vermitteln
  • Angst vor der Mathematik abbauen
  • Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbauen
  • Motivation steigern
  • Konzentrationsfähigkeit ausbauen
  • Erfahren, dass Lernen Spaß macht
  • Entspannung in den Alltag zuhause bringen

Aufbau der Lerntherapie (Legasthenie und Dyskalkulie)

Die Lerntherapie gliedert sich in Phasen:

Diagnostische Phase

Zu Beginn führe ich für mich eine eigene (informelle) Diagnostik durch, um zu erkennen, an welcher Stelle die Lernprobleme genau beginnen, um dann auch in der Lage zu sein, ein auf Ihr Kind individuell zugeschnittenes Förderkonzept zu entwickeln.

Die Phase besteht aus vier Einheiten und gliedert sich in

  • Diagnostik: Die Diagnostik umfasst drei Einheiten. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse erarbeite ich dann im Nachgang ein auf Ihr Kind zugeschnittenes Förderkonzept.
  • Abschlussgespräch: Hier stelle ich Ihnen meine aus der Diagnostik gewonnenen Erkenntnisse sowie das entwickelte Förderkonzept vor.

Förderphase

Wenn Sie sich nach der Diagnostik für eine Zusammenarbeit mit mir entscheiden, findet die Förderung 1x pro Woche für 45min statt.

Mir ist es dabei wichtig, regelmäßig mit Ihnen im Austausch zu stehen. Aus diesem Grund lade ich Sie in Abständen zu einem Gespräch ein, so dass wir gemeinsam einen Blick auf den Therapieverlauf werfen, Fragen klären sowie Zielsetzungen überprüfen und – falls notwendig –  auch anpassen können.

Gerne biete ich meine Hilfe auch online an.