Lerntherapie

Für wen und ab wann ist Lerntherapie sinnvoll?

Häufig wird Lerntherapie im Zusammenhang mit einer diagnostizierten Legasthenie oder Dyskalkulie gesehen. Lerntherapie kann jedoch größer gefasst werden. Denn der Ansatz kann alle Lernenden dabei unterstützen, ihre grundlegenden Schwierigkeiten in den schulischen Basisfächern (Mathe und Deutsch) zu überwinden.

Eine Lerntherapie kann somit in den nachstehenden Situationen angezeigt sein:

  • Bei Ihrem Kind wurde eine Legasthenie oder Dyskalkulie diagnostiziert
  • Ihr Kind hat große Schwierigkeiten im Bereich der Mathematik, beim Lesen oder mit der deutschen Rechtschreibung
  • Nachhilfe erziehlt bei Ihrem Kind nicht den gewünschten Effekt
  • Das Üben zuhause belastet das Familienleben.

Für weitere Informationen zur Lerntherapie für Mathematik / Dyskalkulie oder Deutsch / Legasthenie möchte ich Sie gerne auf meinen entsprechenden Seiten verweisen.

In welcher Form kann Ihr Kind von der Lerntherapie profitieren?

Lerntherapie kann ein mächtiges Instrument für folgende Ziele sein:

  • Verbesserung der Rechtschreibung
  • Förderung von flüssigem und sinnentnehmendem Lesen
  • Sicherheit in den vier Grundrechenarten
  • Abbau der Angst vor Mathematik
  • Steigerung des Selbstvertrauens in die eigenen Fähigkeiten
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • Freude am Lernen
  • Entspannung für den Alltag zuhause

Mein lerntherapeutischer Ansatz für Ihr Kind

Das Fundament meiner Arbeit basiert auf Vertrauen, da es mir nur so möglich ist, für Ihr Kind einen geschützten Raum aufzubauen, in dem Fragen erlaubt sind und Fehler gemacht werden dürfen. Denn nur durch Fragen und Fehler kann ich erkennen, wo ich ansetzen muss, um Ihrem Kind wirklich helfen zu können. Ebenso kann ich daraus ableiten, ob ein Thema verstanden wurde oder das Thema noch weiterer Übung bedarf.

Meine Arbeit orientiert sich an den Bedürfnissen Ihres Kindes. Welche Kompetenzen bringt Ihr Kind bereits mit und wo benötigt es noch Unterstützung? Dabei spielt auch das eigene Lerntempo eine Rolle. Ebenso verschieden kann bei den Kindern der Zugang zu den Themen sein. Daraus ergibt sich mein Ansatz, den passenden Zugang für Ihr Kind herauszufinden und meine Arbeit entsprechend auszurichten.

Aufbau der Lerntherapie (Legasthenie und Dyskalkulie)

Die Lerntherapie gliedert sich in Phasen:

Diagnostische Phase

Zu Beginn führe ich für mich eine eigene (informelle) Diagnostik durch, um zu erkennen, an welcher Stelle die Lernprobleme genau beginnen. Daraus ergibt sich für mich der Ansatz, ein auf Ihr Kind individuell zugeschnittenes Förderkonzept zu entwickeln.

Die diagnostische Phase gliedert sich in:

  • Diagnostik: Die Diagnostik umfasst drei bis vier Einheiten. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse erarbeite ich dann im Nachgang ein auf Ihr Kind zugeschnittenes Förderkonzept.
  • Abschlussgespräch: Hier stelle ich Ihnen meine aus der Diagnostik gewonnenen Erkenntnisse sowie das entwickelte Förderkonzept vor.

Förderphase

Wenn Sie sich nach der Diagnostik für eine Zusammenarbeit mit mir entscheiden, findet die Förderung 1x pro Woche für 45min statt.

Mir ist es dabei wichtig, regelmäßig mit Ihnen im Austausch zu stehen. Aus diesem Grund lade ich Sie in Abständen zu einem Gespräch ein, so dass wir gemeinsam einen Blick auf den Therapieverlauf werfen. Ebenso ist Raum dafür, Fragen zu klären sowie Zielsetzungen zu überprüfen und – falls notwendig –  auch anpassen zu können.

Gerne biete ich meine Hilfe auch online an.